Tagestipps im Radio

Tagestipps

Donnerstag 18:00 Uhr Bremen Zwei

Gesprächszeit: Denis Scheck

Denis Scheck ist Deutschlands bekanntester Literaturkritiker - und damit wohl auch der gefürchtetste. In seiner Literatursendung "Druckfrisch" im Ersten haut er regelmäßig Bücher, die ihm nicht gefallen, in die Tonne. Mindestens genauso groß wie seine Verachtung für alles "Abgeschmackte, Manipulative und Miese" ist allerdings seine Offenheit und Begeisterungsfähigkeit: Der 58-Jährige ist leidenschaftlicher Gourmet und Hobbykoch.

Donnerstag 18:05 Uhr Bayern 2

IQ - Wissenschaft und Forschung

Wildtiere in der Stadt Wie leben wir in Zukunft zusammen? Von Johannes Postler . Seit einigen Jahren nimmt die Wildtierpopulation in Stadtgebieten zu. Neben verschiedenen Insektenarten und Vögeln kommen auch immer häufiger Säugetiere wie Waschbären, Füchse und sogar gelegentlich Wildschweine und Rehe vor. Wie Forschende in Florida herausgefunden haben, nähern sich selbst im Wasser größere Meeresbewohner wie zum Beispiel Haie küstennahen Städten. Zunehmend verlieren Wildtiere ihre Angst vor den Menschen und beginnen, sich in ihrem Umfeld heimisch zu fühlen. Da viele der Tiere nachtaktiv sind, oder gezielt Menschen aus dem Weg gehen, werden sie oft gar nicht wahrgenommen. Wenn sie dann auffallen, ist es meist schon zu einem Mensch-Wildtier-Konflikt gekommen. Meistens bewegen sich diese Konflikte im Bereich von Sachschäden - wie zum Beispiel durch Wildschweine, die Gärten umwühlen - doch manchmal scheint auch die öffentliche Sicherheit bedroht. Wie also werden wir Menschen in Zukunft mit den Wildtieren zusammenleben?

Donnerstag 18:30 Uhr Deutschlandfunk Kultur

Weltzeit

Moderation: Isabella Kolar Neuseelands neuer Tourismus Lieber Sylt statt Malle Von Sandra Ratzow Mehr Klasse statt Masse - Neuseeland setzt auf nachhaltigen Tourismus. Mit dem Wohnmobil einmal quer durch Neuseeland - für viele ein Traum. Aber bleibt er erschwinglich? Nach strenger Corona-bedingter Abschottung hat auch der Inselstaat im vergangenen Sommer die Grenzen wieder geöffnet. Reisende mit kleinem Budget sollen in Zukunft aber besser nicht mehr so viele kommen. Tourismus-Minister Stuart Nash kündigte bereits an, man werde sich ab jetzt auf "hochwertige" Besucher konzentrieren, "die mehr Geld ausgeben und nicht auf solche, die "mit zehn Euro am Tag reisen und Instantnudeln essen". Andere finden, schon der ökologische Fußabdruck einer Reise in den Inselstaat im Südwestpazifik sei Grund genug, die Urlauberzahlen zu regulieren und fordern eine Art Touristensteuer.

Donnerstag 20:00 Uhr HR2

Hörbar in concert | Tito Paris, Bia Ferreira und Pedro Jóia

Lusophone Musik | Highlights von der WOMEX (Teil I) Moderation: Martin Kersten Die Worldwide Music Expo, kurz WOMEX, ist - außer einer großen Fachmesse - das alljährliche Schaulaufen von Musikerinnen und Musikern aus aller Welt, deren Kunst nicht in die gängigen Schubladen "Pop", "Rock"oder "Klassik" passt. Die die traditionelle Musik ihres Landes weitertragen und sie kreativ mit anderen Musikkulturen und Stilen verknüpfen.

Donnerstag 22:03 Uhr Deutschlandfunk Kultur

Freispiel

Re:Produktion (1-4/10) In ferner ferner Zukunft (1) - The Future is here (2) - Bauchgefühl (3) - Congratulations (4) Von und mit Stefanie Heim und Vivien Schütz Regie und Realisation: die Autorinnen Produktion: SWR 2022 Länge: 53"28 Folgen 5-8 am 09.02.2023, 22.03 Uhr Leonie wohnt seit ein paar Jahren in New York und arbeitet im Marketing, Hannah jobbt in Berlin und versucht, ihre Musikkarriere aufzubauen. Dann wird Leonie plötzlich schwanger, und auch Hannahs Leben steht nach einer Diagnose auf dem Kopf. Eine zehnteilige Hörspielserie über Freundschaft auf Distanz, die reproduktive Selbstbestimmung von Frauen und das Leben mit Depression. Folge 1: In ferner ferner Zukunft Hannah macht einen Termin im Kinderwunschzentrum, während Leonie in New York mit Kakerlaken kämpft und eine Nachricht von ihrer Frauenärztin bekommt, die sie komplett durcheinanderbringt. Folge 2: The Future is here Schwierige Zeiten für Hannah und Leonie: Hannah erfährt im Kinderwunschzentrum, dass sie zu wenig Eizellen hat, und Leonies Schwangerschaftshormone spielen verrückt. Folge 3: Bauchgefühl Die Zeit läuft gegen Hannah: Wenn sie noch schwanger werden will, muss sie sich gefühlt sofort entscheiden. Ihr neuer Freund Noah ist nicht so begeistert von der Aussicht auf Familienplanung. Leonie hat ihre eigenen Probleme: Ihre Nachricht an Hannah über ihre geplante Abtreibung ist aus Versehen im falschen Chat gelandet. Folge 4: Congratulations Leonie erfährt, dass sie kein Wunschkind gewesen ist, und bekommt Anti-Abtreibungsnachrichten von ihrer Schwester, die ihr ein mieses Sexleben nach dem Eingriff prophezeien. Hannah arbeitet derweil an ihrem neuen Song und kommt nicht richtig voran. Stefanie Heim, geboren in Potsdam, lebt in Erfurt als freie Autorin. Sie produziert Hörspiele und Features. Für das Feature "Born To Work" (2016) erhielt sie den Slabbesz-Preis. 2022 war sie Stipendiatin der NRW Film- und Medienstiftung. Vivien Schütz, geboren 1990, ist freie Autorin und Regisseurin für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk und Podcast-Labels. Sie produziert Hörspiele, Reportagen und Features, unter anderem für Deutschlandradio. ARD-PiNball-Award für das Kurzhörspiel "Die mit Dinkel" (2016). Sie war Åke Blomström Preisträgerin der EBU 2019. Heim und Schütz gewannen mit einer Kurzfassung von "Re:Produktion" den ARD-PiNball-Award 2020. Ihr Hörstück "Nach(t)spiel" wurde beim DokKa 2021 in Karlsruhe als "Beste Kurzdoku" ausgezeichnet. Hörspielserie: Freundschaft auf Distanz Re:Produktion

Donnerstag 23:00 Uhr rbb Kultur

The Voice

Moderation: Susanne Papawassiliu King of Cool: Dean Martin Für Elvis Presley war er der "King of Cool", denn zu gerne hätte er gesungen wie er. Und doch hielt Dean Martin selbst nicht allzu viel von seiner Stimme. Es heißt sogar, dass er dem Showgeschäft gegenüber einer gewisse Verachtung empfunden hat. Bis heute gilt der Schauspieler, Entertainer und Sänger als einer der legendären Crooner schlechthin.

Donnerstag 23:00 Uhr Eins Live

1LIVE Krimi

Du bist zu schnell Von Zoran Drvenkar Zwischen Psychose und Realität Val(erie): Katja Bürkle Marek: Daniel Wiemer Theo: Paul Herwig Dr. Lorrent: Edda Fischer Vater: Rudolf Kowalski Asta: Michele Cuciuffo Jenni: Anna Blomeier Schneller Mann: Holger Kunkel Schnelle Frau: Verena Plangger Regie: Matthias Kapohl Produktion: WDR 2010

Donnerstag 23:03 Uhr WDR3

WDR 3 open: Multitrack

Mit Ilka Geyer Keine Melodie, kein Rhythmus. It"s Drone by Kali Malone Eklektizismus und Experimente, Playlists zum Thema, Songs aus der Serie und Soundtrack zum Game. Musikalische Landkarten, jenseits von Album und Algorithmus: Klangabenteuer und Fundstücke. Welche Welten sich entfalten, wenn Sound auf sehr elementare Bestandteile reduziert wird, kann man erfahren, wenn man sich in die Musik von Kali Malone hineinfallen lässt. Malone hat am Royal College of Music in Stockholm Elektroakustische Komposition studiert. Ihre Stücke basieren auf sehr minimalistischen Prinzipien: Wiederholungen und sehr lange gehaltene Tonhöhen, sogenannte Dornes oder - im Vokabular der europäischen klassischen Musik - Borduntöne. Erzeugt werden sie sowohl von akustischen wie synthetischen Klangerzeugern. Mal spielt Malone allein eine Orgel, mal komponiert sie für kleine Besetzungen. Im Falle ihrer aktuellen Veröffentlichung "Does Spring Hide Its Joy" für E-Gitarre, Cello und einige Sinustongeneratoren. Komponieren ist vielleicht ein wenig weit gegriffen. Vielmehr gibt sie Spielanweisungen und minimale Vorgaben. Was dann im Verlauf des Zusammenspiels der Instrumentalist:innen z.B. entsteht sind Passagen, in denen Obertöne hörbar werden. Obertöne sind im Frequenzspektrum eines einzelnen natürlichen Tons immer schon vorhanden, aber nicht gesondert hörbar. Begegnen sich aber zwei Frequenzen, kommt es zu so etwas wie einer Reibung oder einer Drift einzelner Obertöne miteinander. Sie werden lauter und für das menschliche Ohr hörbar. Dabei entsteht ein magisch anmutendes Wabern, das einen tiefer und tiefer ins Klangbild hineinzieht. Ilka Geyer spielt einen Ausschnitt aus dem monumentalen, da insgesamt fünfstündigen Album "Does Spring Hyde Its Joy", das Kali Malone, Stephen O"Malley und Lucy Railton überwiegend in den traditionsträchtigen Räumlichkeiten des Funkauses Nalepastraße in Berlin eingespielt haben. Welche Welten sich entfalten, wenn Sound auf sehr elementare Bestandteile reduziert wird, kann man erfahren, wenn man sich in die Musik von Kali Malone hineinfallen lässt. Malone hat am Royal College of Music in Stockholm Elektroakustische Komposition studiert. Ihre Stücke basieren auf sehr minimalistischen Prinzipien: Wiederholungen und sehr lange gehaltene Tonhöhen, sogenannte Dornes oder - im Vokabular der europäischen klassischen Musik - Borduntöne. Erzeugt werden sie sowohl von akustischen wie synthetischen Klangerzeugern. Mal spielt Malone allein eine Orgel, mal komponiert sie für kleine Besetzungen. Im Falle ihrer aktuellen Veröffentlichung "Does Spring Hide Its Joy" für E-Gitarre, Cello und einige Sinustongeneratoren. Komponieren ist vielleicht ein wenig weit gegriffen. Vielmehr gibt sie Spielanweisungen und minimale Vorgaben. Was dann im Verlauf des Zusammenspiels der Instrumentalist:innen z.B. entsteht sind Passagen, in denen Obertöne hörbar werden. Obertöne sind im Frequenzspektrum eines einzelnen natürlichen Tons immer schon vorhanden, aber nicht gesondert hörbar. Begegnen sich aber zwei Frequenzen, kommt es zu so etwas wie einer Reibung oder einer Drift einzelner Obertöne miteinander. Sie werden lauter und für das menschliche Ohr hörbar. Dabei entsteht ein magisch anmutendes Wabern, das einen tiefer und tiefer ins Klangbild hineinzieht. Ilka Geyer spielt einen Ausschnitt aus dem monumentalen, da insgesamt fünfstündigen Album "Does Spring Hyde Its Joy", das Kali Malone, Stephen O"Malley und Lucy Railton überwiegend in den traditionsträchtigen Räumlichkeiten des Funkauses Nalepastraße in Berlin eingespielt haben.

Donnerstag 23:05 Uhr BR-Klassik

BR-KLASSIK - Jazztime

Der wilde Sound der 20er Eine Chronik des Jazz (25): "Down Hearted Blues" Aufnahmen vom Januar und Februar 1923 Moderation: Benedikt Schregle Musikauswahl und Autor: Marcus A. Woelfle

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