Spezialtipp

Die Enden der Parabel - Gravity's Rainbow

Bild: SWR/Nirto Karsten Fischer

Donnerstag, 23:03 Uhr SWR2

SWR2 Hörspiel-Studio

Die Enden der Parabel - Gravity's Rainbow

Teil 2, "Jenseits der Null", Episode 6-10. Klaus Buhlert inszeniert Thomas Pynchons legendären Roman über die V2, u. a. mit Felix Goeser, Franz Pätzold, Bibiana Beglau, Corinna Harfouch, Wolfram Koch und Golo Euler. Vor 75 Jahren, am 8. Mai 1945, kapitulierte das Dritte Reich, der Zweite Weltkrieg war in Europa beendet. SWR2 stellt die Ursendung des rund 14-stündigen Hörspiels "Die Enden der Parabel" nach dem 1973 erschienenen Roman "Gravity's Rainbow" von Thomas Pynchon ins Zentrum des Erinnerns an das Kriegsende. Foto: Jens Harzer

Tagestipp

Heute, 22:05 Uhr BR-Klassik

Horizonte

Rote Rakete Die Musikerin Maja Osojnik und die Kunst der Verwandlung Von Florian Hauser Flötistin mit großer Liebe zur alten Musik ist sie. Jazzsängerin ist sie. Klangtüftlerin und DJ ist sie, aber auch Elektronikerin und Komponistin, Lyrikerin und Performerin. Sie spielt in Bands mit klingenden Namen wie broken.heart.collector, frufru, dem Originalklangensemble Mikado, dem Low Frequency Orchestra oder rdeca raketa, der roten Rakete. An Stilen und Genres lässt Maja Osojnik fast nichts aus, sucht ständig nach neuen Herausforderungen - und findet surreale Abgründe, fragile Schönheit, melancholische Eleganz.

Konzerttipp

Heute, 20:03 Uhr Deutschlandfunk Kultur

Konzert

Musikfest Berlin Philharmonie Berlin Aufzeichnung vom 21.09.2020 Béla Bartók Konzert für zwei Klaviere, Schlagzeug und Orchester Sz 115 Ludwig van Beethoven Sinfonie Nr. 4 B-Dur op. 60 GrauSchumacher Piano Duo Jens Hilse, Schlagzeug Henrik Magnus Schmidt, Schlagzeug Deutsches Symphonie-Orchester Berlin Leitung: Robin Ticciati

Hörspieltipp

Heute, 20:10 Uhr Deutschlandfunk

Hörspiel

Wer Wagenitz, der nichts gewinnt AnniKa von Trier Komposition: AnniKa von Trier Regie: Heike Tauch Mit Astrid Meyerfeldt, Lisa Hrdina, Valery Tscheplanowa, Inka Löwendorf, Kerstin Reinsch, AnniKa von Trier Produktion: rbb 2019 Die Performance-Künstlerin AnniKa von Trier hat sich als Stipendiatin auf Schloss Wiepersdorf zurückgezogen. Doch es fehlt ihr an Inspiration. Da meldet sich zur Geisterstunde die ehemalige Hausherrin Bettine von Arnim zu Wort. Und - unfassbar! - im weiteren Verlauf gesellen sich auch noch Jenny Marx und die Dadaistin Hannah Höch hinzu. Alle drei Frauen sind zu ihrer Zeit höchst ungewöhnliche, selbstbestimmte Wege gegangen. Anhand von fiktiven Texten nah an der biografischen Realität sowie mit sprach- und lautmalerischen Elementen beginnt ein angeregter Disput über die Frage nach weiblicher Autonomie - damals wie heute. Ein Disput über die Schwierigkeit, sich als Frau und Künstlerin zu behaupten. Wer Wagenitz, der nichts gewinnt

Featuretipp

Heute, 15:05 Uhr Bayern 2

radioWissen am Nachmittag

Expressionismus und Avantgarde Literatur ohne Grenzen? Das Schloss Kafkas rätselhafte Seelenlandschaft Das Kalenderblatt 22.9.1986 TV-Serie ALF startet in den USA Von Christian Jungwirth Expressionismus und Avantgarde - Literatur ohne Grenzen? Autorin: Christine Hamel / Regie: Kirsten Böttcher "Mensch werde wesentlich", ruft Ernst Stadler seinen Zeitgenossen 1914 zu und gibt damit der Sehnsucht der Moderne nach Wandlung des Menschen Ausdruck. Der Expressionismus ist eine Kunstbewegung, die von Anfang an auch in die Gesellschaft wirken will und auf Weltverbesserung durch Kunst setzt. Daher spielen Gedichte, Dramen und Kurzprosa eine ungleich größere Rolle als komplexe Romane. Die Avantgarde hat es eilig, denn auch das Leben - die Technik, der Verkehr, die Arbeitswelt, die Wirtschaft, die Massenmedien nehmen Tempo auf. Schriftsteller und Dichter wie Georg Heym, Else Lasker-Schüler, Gottfried Benn oder Alfred Döblin verbindet auf den ersten Blick nicht viel - der Expressionismus ist eine äußerst disparate Bewegung. Alle vereint jedoch eine Zivilisationsskepsis, die infolge der Hektik und Nervosität der Moderne den Menschen bedroht sieht. Das Schloss - Kafkas rätselhafte Seelenlandschaft Autorin: Julia Devlin / Regie: Irene Schuck Es beginnt wie ein Schauerroman. Ein Fremder - sein Name zusammengestrichen auf seinen Anfangsbuchstaben K. - kommt spätabends in ein Dorf, das im Schnee versinkt. Drohend und unerreichbar über dem Dorf thront das Schloss. Hier residiert Graf Westwest, den niemand je zu Gesicht bekommen hat. K., dessen Vergangenheit im Dunkeln bleibt, sucht ein Auskommen, eine Anstellung als Landvermesser beim Schlossherrn. Doch diese Suche gestaltet sich als ein rastloses Stolpern durch eine verschlossene und feindselige Welt, deren Gesetze K. zu enträtseln, gegen die er zu rebellieren versucht. Franz Kafka begann "Das Schloß" im Januar 1922, gequält von Nervenzusammenbrüchen und gezeichnet von der Tuberkulose, an der er anderthalb Jahre später sterben würde. Der Roman blieb Fragment. Komplex, verwirrend, dämonisch und dabei überwältigend schön und überraschend humorvoll, lässt er seine Leser gleichermaßen ratlos und ergriffen zurück. Moderation: Gabi Gerlach Redaktion: Andrea Bräu

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WDR

Der nasse Fisch (8/8): Goldenes Finale

Showdown am Güterbahnhof! Wer bekommt das Gold? Und alle sprechen sich mal aus - was wiederum nicht alle überleben werden. // Nach dem Roman von Volker Kutscher / Bearbeitung: Thomas Böhm / Komposition und Musik: Verena Guido mit dem WDR-Funkhausorchester / Regie: Benjamin Quabeck / Radio Bremen/WDR/rbb 2018 / www.hoerspiel.wdr.de

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